Lische : Rutsche für gefällte Baumstämme [Lische]



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Lische

die, unüblich, -n
[ lišn ]
Rutsche für gefällte Baumstämme

Referenz von Lische




Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Arbeitswelt, Technische Begriffe, Natur, Veraltet, Historisch

Erstellt von: Koschutnig am Nov.2011


Ähnlich klingend:        

Links: Lische Österreichisches Wörterbuch : Lische - Referenz von Lische

  


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Geglättete, im Winter vereiste Bahn

evtl. vom ital. 'liscio' = glatt,
da in Kärnten zahlreiche italien. Arbeiter mit dem Holzfällen und dem Abtransport der Stämme ins Tal auf einer geglätteten, im Winter vereisten Bahn befasst waren
Matthias Lexer, Kärntisches Wb., Leipzig 1862, S. 164, http://tinyurl.com/dxpkhsp

von Koschutnig am Nov.2011

 
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Meintest Du

mit der "Rutsche für gefällte Baumstämme"

eine (Holz-) Riese?
von JoDo am Nov.2011

 
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Zwar waren die Lischen nicht grundsätzlich kunstvolle, eigens errichtete hölzerne Rutschen für die Stämme (s. http://tinyurl.com/7xaft6t
), doch sicher umfassten sie auch solche Holzriesen, die inzwischen zu Schiabfahrten geworden sind:

Steil - Steiler - Senkrecht: Die Talabfahrt Holzriese an der Rotwand.
Die Schwarze Abfahrt "Holzriese" vernichtet auf nur 790 m Länge 690 Höhenmeter - Die Piste gilt als steilste Piste Südtirols.

http://www.skigebietssuche.info/de/bildanzeige_hochpustertal-01_rotwand-talabfahrt-holzriese.jpg
und andere Riesen, die ja auch solche Teilstücke hatten: http://tinyurl.com/7b4t87u

von Koschutnig am Nov.2011

 


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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.


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